Appenzeller Sennenhunde und alle anderen bellenden 4-Beiner

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AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: Muffin wird kastriert
BeitragVerfasst: 9. Jun 2012, 21:00 
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So, nun ist die Entscheidung gefallen: Muffin wird kastriert!
Eigentlich hatte ich den Gedanken weit weggeschoben und wollte das nicht. Aber mittlerweile hat sich meine Meinung geändert.
Muffin ist nur noch hinter der holden Weiblichkeit her und immer weniger ansprechbar.
Dazu braucht die Hündin nicht mal mehr heiß sein, er will sie dennoch .....................
Andere Rüden sind begeistert, schnuppern und stellen fest: "zu spät, alles vorbei".
Und Muffin benimmt sich,als wäre die Hündin mitten in der Stehzeit (so heißt das doch????).
Unterwegs nicht ansprechbar, zu Hause nur noch am jammern, unruhig, sabbernd und immer wieder Durchfall!
Das Spiel hatten wir bereits bei Moritz, dem es eindeutig besser ging nach der Kastration.

Außerdem hat Muffin sich nun sogar verletzt, weil er unbedingt zu einer Hündin wollte.
Er ist über einen Zaun gesprungen,( das erste Mal!!!) und hat sich beim Aufkommen das Bein verstaucht.
Das ging schneller, als ich reagieren konnte!
Gleich bei der Untersuchung wegen des Beines habe ich einen Termin gemacht und am Mittwoch wird der junge Mann dann kastriert.
DA wir hier in der Gegend einige Rüden haben, die in diesem Alter kastriert wurden, mache ich mir auch keine Gedanken mehr wegen des Alters.
Die anderen sind tolle Hunde ohne Probleme. Also kann das für Muffin auch nicht so verkehrt sein.

Trotzdem: ich wäre froh gewesen, wenn er anders drauf wäre.
Das Problem mit den anderen Rüden haben wir so gut hinbekommen, aber gegen diesen Drang zu den Weibern komme ich nicht an.
Und da der Hund eindeutig leidet, und wir mit ihm, ist es wohl besser so.

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Liebe Grüße
Sigrid


Ein Leben ohne meine Tiere wäre, wie gar nicht zu leben..........


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BeitragVerfasst: 9. Jun 2012, 22:28 
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Schade - ich persönlich kann es nachvollziehen, dass dieser Stress dann doch zu heftig ist.

Schade aber, da Muffin so nie die Chance bekommen wird, kopfmäßig erwachsen zu werden. Könnte nicht ein zwischenzeitlich gesetzter Chip die Kastration eventuell hinauszögern? Vielleicht ist der Eingriff durch den Chip nicht ganz so gravierend wie die Kastration und damit ja Entfernung der Hoden.

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BeitragVerfasst: 10. Jun 2012, 10:10 
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davon habe ich auch schon gehört
ich würde es auch erstmal damit veruschen Bild

ich habe mal eine frau getroffen mit einem Chow Chow rüden

der ist nur sexgeil Bilddie hat auch nichts hinbekommen mit ihm,konnte machen was sie will Bild

dann hat sie auch den chip ausprobiert
damit kann sie ihn viel besser kontrolieren

aber letztendlich muss du es ja wissen
ich drück euch die daumen das alles gut wird Bild


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BeitragVerfasst: 10. Jun 2012, 10:41 
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@Sigrid: BildIn meinen Augen hast Du Recht! Das wird für Muffin zu gefährlich, mit seinem Trieb gefährdet er sich früher oder später selbst. Glaub mir, ich weiss von was ich rede, ich hatte auch so ein Exemplar...

Zitat:
Schade aber, da Muffin so nie die Chance bekommen wird, kopfmäßig erwachsen zu werden.


Gerlinde, das stimmt so einfach nicht!!!! Quincy ist mit knapp jährig kastriert worden, eben weil er sich durch seinen Trieb in Gefahr brachte. Ich habe das an anderer Stelle schon geschrieben. Und trotzdem ist er absolut erwachsen geworden, auch kopfmässig...Bild Oder glaubst Du, dass z.B. Blindenhunde, die immer sehr früh kastriert werden, nicht erwachsen sind? Blindenhunde dürfen auf gar keinen Fall "triebgesteuert" sein, das gäbe eine Katastrophe! Trotzdem sind diese Hunde erwachsen, oder wie würdest Du es Dir sonst erklären, dass sie diese überaus komplexe Aufgabe perfekt auführen? Ein Hund, der immer ein Baby bleiben würde, wäre dazu gar nicht in der Lage!!! Ich kenne durch Doris ganz viele Blindenhunde und zwar hauptsächlich Rüden, die ausnahmslos alle erwachsen sind, und nicht irgendwo zwischen Welpe und Junghund stehen geblieben sind...


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BeitragVerfasst: 10. Jun 2012, 11:41 
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Denke auch, dass es die richtige Entscheidung ist. Also viel Glück für die OP!

Eine Kastration hat keine Beeinträchtigung der kognitiven Entwicklung zur Folge.

Hormonhaushalt und Sexualtrieb verändern sich. Bei stark sexualisiertem Verhalten oder Scheinschwangerschaften bedeutet das erheblichen Streß und Leidensdruck für den Hund (und Halter).

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Nelly (*17.02.2010) und Peter (*17.04.1971)


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BeitragVerfasst: 10. Jun 2012, 13:59 
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Peter, die kognitive Entwicklung wird nicht beeinträchtigt. Das ist schon richtige. Aber frühkastrierte Rüden bleiben trotzdem ihr Leben lang wesentlich verspielter und "kindischer" und in vielen Fällen (nicht immer) riechen sie dann so lecker, dass sie von anderen Rüden kontinuierlich gemobbt werden.

Wir haben hier einen Retriever-Rüden, der im Tierheim extrem früh kastriert wurde (mit ca. 5 Monaten). Der will definitiv nur spielen und liegt dabei am Boden und fixiert zum Beispiel Toby. Toby sieht das natürlich als absolute Anmache an und würde ihn am liebsten fressen. Der Rüde kann jedoch überhaupt nichts dafür, weil er die Rüdensprache nie lernen konnte.

Allerdings kann ich Sigrid auch voll verstehen, dass Muffin nun in Zukunft auf die Kronjuwelen verzichten muss. In diesem Fall hätte auch Toby irgendwann dran glauben müssen - kein Thema. Denn sexuelle Hyperaktivität gefährdet den Hund zu sehr, wenn er ohne Leine ist. Und schränkt ihn durch kontinuierliches angeleint sein auch extrem ein.

Ich bin mir auch nicht sicher, ob ein Chip weniger eingreifen würde in die weitere Entwicklung. Aber testen würde ich persönlich die Sache schon.

Aber natürlich muss dieses Thema jeder für sich persönlich entscheiden - absolut keine Frage.

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BeitragVerfasst: 10. Jun 2012, 18:14 
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Sigrid - bevor du jetzt etwas falsch verstehst: natürlich kann ich dich absolut verstehen, warum du Muffin kastrieren lässt. Ich würde es auch mach in dieser Situation.

Nur frage ich mich grundsätzlich, ob es nicht bis zur endgültigen Kastration eventuell mit dem Chip möglich ist, vorübergehend die Situation zu entschärfen, ohne dass die "männlich geistige" Entwicklung davon tangiert wird.

Auf alle Fälle viel Glück am Mittwoch :-)

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BeitragVerfasst: 10. Jun 2012, 20:26 
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Gerlinde, zum Einen sagte mir der TA, dass die geistige Entwicklung von der Kastration nicht beeinträchtigt wird, außer evtl. bei extremen Frühkastrationen, wobei das bei Muffin aber nicht dazu zählt. Er wird ja jetzt auch schon ein Jahr alt.
Zum Anderen ist der TA der Meinung, dass der Chip das ja auch nicht ändern würde, wenn es denn doch so wäre. Denn auch mit dem Chip wird die Hormonproduktion gestoppt und das hätte dann denselben Effekt, wie die Kastration. O-Ton des TA: ich könnte ihnen jetzt den Chip aufschwatzen, aber sie wären dann nur sauer auf mich,weil sie irgendwann merken, dass das Ergebnis dasselbe ist, sie aber mehr bezahlen mußten (der Chip kostet ja auch nicht wenig) als nötig.

Also wozu noch warten ?

Außerdem wurde unsere Kira frühkastriert, mit fünf Monaten! Kira war nicht weniger erwachsen als andere unkastrierte Hündinen, die ich im Verein erleben durfte. Warum sollte das bei Muffin anders sein?

Wie bereits erwähnt, gibt es hier mehrere Rüden, die alle in diesem Alter kastriert wurden und alles sind tolle und erwachsene Hunde geworden.

Wenn ein Hund bis ins Alter verspielt bleibt, hat das meiner Meinung nach auch nichts mit den Hormonen zu tun, sondern mit dem Charakter und der Eigenart des Hundes.

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Sigrid


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BeitragVerfasst: 10. Jun 2012, 22:44 
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Sigrid - eben mit dem Chip war ich mir nicht sicher. Hatte aber eher die Vermutung, dass er die gleiche Auswirkung hat, da ja auch hier die Hormonproduktion gestoppt wird. Hätte nur sein können, dass die Wirkung durch die medikamentöse Beeinflussung eine andere ist :-)

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BeitragVerfasst: 11. Jun 2012, 06:42 
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skrully hat geschrieben:
Wie bereits erwähnt, gibt es hier mehrere Rüden, die alle in diesem Alter kastriert wurden und alles sind tolle und erwachsene Hunde geworden.

Wenn ein Hund bis ins Alter verspielt bleibt, hat das meiner Meinung nach auch nichts mit den Hormonen zu tun, sondern mit dem Charakter und der Eigenart des Hundes.


BildGanz genau so ist es!!!


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