Appenzeller Sennenhunde und alle anderen bellenden 4-Beiner

Auch wenn der Schwerpunkt auf dem Appenzeller Sennenhund liegt, sind auch alle anderen Hundehalter, die Spaß am Erfahrungsaustausch haben, mit ihren Hunden herzlich willkommen
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 Betreff des Beitrags: Re: Tierarztbesuch / Wurmkur
BeitragVerfasst: 20. Apr 2013, 19:17 
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Hallo Gerlinde,

das hört sich schon viel besser an. Nur wenn jemand schreibt, mit dem Hund muss gearbeitet werden und wenn er nicht sinnvoll beschäftigt wird, dann.... usw. Jemand der keine Ahnung hat wird denken, er muss sich von morgens bis abends mit dem Hund beschäftigen und von einem Training ins andere rennen.


Bekannte von uns haben seit etwa einem Jahr ihren 2. Appenzeller. Der erste Appenzeller wurde fast 15 Jahre alt, war aus einer "Bauernhof"-Zucht, die irgendwann mal vom Veterinäramt dicht gemacht wurde. Dieser Hund hatte Zeit seines lebens Angst vor allem und jedem und ist nur mit den Famiienmitgliedern zusammen gewesen. Leine und Halsband brauchte dieser Hund nicht, die ist nie weggelaufen. So, und der "neue" Appenzeller stammt aus einer "guten" Zucht mit Stammbaum, d. h. der Welpe hat alles mögliche kennengelernt, hat vor nichts und niemand Angst, geht auch zu jedem hin usw. Damit kommen aber die Leute nicht klar. Die haben gedacht, sie bekommen den Welpen als "fertigen Hund" und können an ihren ersten Hund anknüpfen. Jetzt ist natürlich der Züchter schuld, wenn die einjährige Hündin an Spaziergängern hochspringt und die Leute die Hündin eigentlich nicht ohne Leine rennen lassen können, weil sie eigentlich nicht hört. Sie gehen wohl auch in die Hundeschule, aber die Trainerin hat wohl gemeint, das mit dem Hochspringen hätte der Hund beim Züchter gelernt. Tja, der Züchter hat sicher auch gedacht, sein Welpe kommt in eine Familie mit Erfahrung. Also. meiner Meinung ist das mit der "Hundeerfahrung" auch so eine Sache...

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 Betreff des Beitrags: Re: Tierarztbesuch / Wurmkur
BeitragVerfasst: 20. Apr 2013, 20:53 
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nö Rocco, den Hund den ganzen Tag bespaßen - dazu hätte ich ja gar keine Zeit. Denn auch wenn ich als Selbstständige von Zuhause aus arbeite, so muss ich doch arbeiten. Obwohl ich viele Aufträge am Abend erledige und oft bis 22.00 Uhr oder länger am Arbeiten bin. Aber andererseits habe ich tagsüber mehr Zeit für unsere beiden Hunde.

Beide Hunde werden bei uns in der Rettungshundearbeit und im Turnierhundesport geführt. Toby zusätzlich noch in der Dummyarbeit, die er unheimlich liebt, da er sehr beuteorientiert ist. Trotzdem arbeiten wir nicht länger pro Tag als von mir vorher beschrieben. Ausgenommen am Mittwoch, wenn Dummytraining ist. Da wird bereits am Vormittag eine ganze Stunde gearbeitet. Und Toby ist der Typ, der unbedingt arbeiten will - da muss man höllisch aufpassen, um nicht zum Opfer zu werden :-)))

Obwohl Toby ebenfalls vom Bauernhof stammt, ist er dort sehr liebevoll groß gezogen worden. Wir hatten Glück. Und als er bei uns einzog, wurde er überallhin mitgenommen. Das war allerdings mehr Glück als Verstand. Wir hatten ja keine Ahnung von Hunden. Aber er hat sich super entwickelt. Trotzdem kommt mein nächster Appi aus einer guten Zucht, die mit Hirn und Verstand selektiert.

Anfangs war ich noch beeindruckt, wenn mir jemand erzählte, dies wäre bereits sein dritter oder vierter Hund. Heute guck ich mir erst mal mit kritischem Blick an, was Sache ist, wenn mir jemand erzählt, er hätte schon immer oder 30 Jahre Hunde. :biggrinn:

Wann wird bei euch der eigene Hund einziehen? Ist hier schon etwas in Planung oder müsst ihr noch warten?

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Herzliche Grüße

Gerlinde & Toby

Der Mensch glaubt manchmal, er sei zum Besitzer, zum Herrscher erhoben worden. Das ist ein Irrtum. Er ist nur ein Teil des Ganzen. Seine Aufgabe ist die eines Hüters, eines Verwalters, nicht die des Ausbeuters. Der Mensch hat Verantwortung, nicht Macht. (Onondaga)


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 Betreff des Beitrags: Re: Tierarztbesuch / Wurmkur
BeitragVerfasst: 20. Apr 2013, 21:38 
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das steht noch in den Sternen, wann bei uns der eigene Hund einziehen wird. Vorerst vermutlich noch nicht, wir sind einfach zuviel am arbeiten, dann haben die Kinder Termine, sie spielen Fußball. Ich glaube, im Moment würden wir der Aufgabe nicht gerecht. Und da wir sehr viele Hunde im Bekanntenkreis haben, ist das erstmal ok. Aber ganz abgehakt ist der eigene Hund noch nicht. Irgendwann wird sich schon was ergeben.

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 Betreff des Beitrags: Re: Tierarztbesuch / Wurmkur
BeitragVerfasst: 13. Mai 2013, 07:14 
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Welpe
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Hallo! Also ihr macht mir ja richtig Angst. Unser Rambo ist nun 11 Wochen alt hab mich vorher auch schlau gelesen.Bin mit Hunden aufgewachsen auf einem Bauernhof. Und hatten in den letzten 18 jahren einen jagtterrier. Eine tickende Zeitbombe wollte ich aber nicht. Ich denke mit einer liebevollen konsequenten Erziehung und einer Welpen schule muss das doch zu machen sein. Klar ist das kein Schosshund. Aber hat nicht fast jeder Hund Potenzial aggressiv zu werden


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 Betreff des Beitrags: Re: Tierarztbesuch / Wurmkur
BeitragVerfasst: 13. Mai 2013, 11:56 
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Also, wenn ihr vorher einen Jagdterrier hattet und der gut im Gehorsam stand, dann ist der Appenzeller grundsätzlich auch kein Problem :-)

Der Appenzeller ist auch nicht von Grund auf aggressiv. Aber er ist eben sehr territorial und viele sind auch sehr, sehr selbstbewusst. Ich persönlich habe solch ein Exemplar.

Nicht für alle, aber für manche Appenzeller, ist es ein Problem, wenn sie nicht ausgelastet werden. Dann kann es eben umschlagen. Aber wie du schreibst: liebevoll und konsequent erziehen. Mit Härte kommst du bei den meisten Appenzellern überhaupt nicht weiter, da sie dann einfach auf Durchzug schalten.

Beispiel: Toby will etwas nicht abgeben - ich lasse ihn und gehe weg. Dann hocke ich mich hin und locke ihn mit offenen Armen und freundlicher Stimme zu mir und ich bekomme das Teil.
Wenn er mit dem Dummy auf dem Weg zu mir ist und er hat einen Fehler in der Arbeit gemacht und ich rufe ihn mit strenger Stimme, geht er sofort in ein Beschwichtigungsverhalten, indem er einen Bogen macht und nicht in meine Nähe kommt. Sobald ich ihn freundlich locke, kommt er :-)

Welpenschule ist auf jeden Fall wichtig für die Sozialisierung. Ist es eine gute Welpenschule und dein Rambo ein echter Appenzeller, dann kann es sein, dass er spätestens mit vier Monaten die "Klasse" wechseln muss, da es Appenzeller Welpen gibt, die dann aufgrund ihres sehr körperbetonten und robusten Spieles einfach nicht mehr zu den anderen Welpen passen. :biggrinn: ... Da kenne ich ein paar, die eine Klasse übersprangen.

Ansonsten: Erziehung und Welpenschule ist grundsätzlich zu wenig. Dein Rambo braucht auch regelmäßige kopfmäßige Auslastung. Wenn du Lust hast, mach mit ihm in einem Hundesportverein Turnierhundesport oder Agility. Oder vielleicht hast du auch Lust, ihn als Rettungshund auszubilden. Toby ist beispielsweise auch von der Dummyarbeit begeistert.

Während der Spaziergänge kannst du bereits jetzt anfangen, ihm Futterbeutel zu verstecken und sie suchen lassen.

Ist ein Appenzeller ausgelastet und wird liebevoll konsequent erzogen, ist er der tollste Hund, den man sich vorstellen kann.

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Gerlinde & Toby

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 Betreff des Beitrags: Re: Tierarztbesuch / Wurmkur
BeitragVerfasst: 13. Mai 2013, 15:32 
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Hallo gerlinde
Also angst hat er nur vor Fremden. Am Wochenende ist er im Garten schon auf einem Baumstamm geklettert.Er hat auch vor verschiedenen Untergründen keine Angst .Tobt wie ein verrückter durch die Wohnung und ist manchmal ziemlich ungestüm. Man muss ihn jetzt schon in seine Schranken weisen.Ich habe Kinder und er muss wissen das er nicht alles darf. Aber er macht das ganz toll.
Gruß Hexe


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 Betreff des Beitrags: Re: Tierarztbesuch / Wurmkur
BeitragVerfasst: 13. Mai 2013, 15:42 
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An der Angst vor Fremden kann man ja gut arbeiten - vor allem mit Welpen geht das prächtig.

Einfach das Konto "Fremde" mit einer Menge an Leckerli füllen - aber ohne dass sie sich über den kleinen Mann stürzen. Setz dich auf jeden Fall durch und bitte die Leute: in die Hocke gehen, Oberkörper leicht nach hinten und Leckerli vom Körper weg hin halten :-)

Auf jeden Fall schön, dass er solch ein Wirbelwind ist :-)

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