Appenzeller Sennenhunde und alle anderen bellenden 4-Beiner

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AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: Tierarztbesuch / Wurmkur
BeitragVerfasst: 15. Apr 2013, 08:45 
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Welpe
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Guten morgen ihr Lieben!

Am Donnerstag war unser erster Tierarztbesuch.
Wir kammer die Praxis rein alles super Tierarzt begrüßte uns ganz Herzlich stellte uns ein paar Fragen und dann der Schock für den Tierarzt oder für mich ?

( Ich sagte Sidney ist mein erster Hund, dem TA fiel die Kinnlatte runter schaute mich nicht mehr so freundlich an und meinte das ist doch nicht ihr ernst wissen sie überhaupt was für eine Hunderasse sie da haben?
Ich: na sicher habe ich mich vorher erkundigt ein APPENZELLER SENNENHUND bin genaustens Informiert.
TA: na dann wissen sie ja auch wie schwierig diese Hunde sind ich musste letztes Jahr einen 6 Jährigen Rüden einschläfern weil er bissig wurde da diese Appenzeller ihr Zuhause beschützen und eigendlich nur als Hofhunde gehalten werden.
Bla Bla bla sie nannte mir 1000 beispiele wie diese Hunde kleine Kinder anfallen.
Mir wurde schon übel da wir 7 Kinder in der Nachbarschaft haben.
Zum guten schluss der TA hat mir gesagt ich solle mir doch einen Retriver kaufen der wäre einfacher! )

So meine Meinung doofer TA da geh ich net mehr hin!!!!

Nun zum Wichtigen Teil:
Habe Sidney am Samstag eine vom TA mit gegebene Wurmkur gegeben.
Sonntag Mittag beim Gassi gehen machte Sidney ihr häufchen und ich sah 2 Riesengroße Würmer Lebend. Ich glaube es waren Spulwürmer. Das ging dann noch 2 -3 mal am Tag so.
Sidney ging es gestern gar nicht so gut nur müde, die ganze Nacht unruhig, Stündlich wurde sie wach und weinte 3 mal heute nacht auch nochmal ihr geschäft gemacht ich meine aber ohne Würmer.
Meine Frage kommt das jetzt von der Wurmkur? Muss ich nochwas geben? und wieso hatte sie solchen Riesenwürmer sie wurde doch schon 3 mal entwurmt laut Züchter!
Soll ich bei dem TA nochmal anrufen?

LG Linda


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 Betreff des Beitrags: Re: Tierarztbesuch / Wurmkur
BeitragVerfasst: 15. Apr 2013, 13:30 
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Mhhh also zu dem schwierigen Hund der Spezies Appenzeller:

Ole ist auch unser erster Hund, als wir überlegten einen Appenzeller zu kaufen, waren alle begeistert, als wir ihn hatten, kamen ähnliche Sprüche. Wir hatten vorher als Kinder auch einen Hund bei den Eltern, aber wie gesagt, zu dem Zeitpunkt waren wir Kinder. Bei uns lebte der Hund im Stall und war ein richtiger Hofhund, drehte seine Runde, mit uns oder alleine, traf sich mit den Nachbarshunden auf einen Plausch und genießt glücklich und zufrieden die Touren durch die Wiesen. Rund herum keine Gefahr sollte ich vielleicht noch dazu sagen. Mona ist eine Schäferhund - Spitz Hündin, sicher auch keine einfache Mischung, mein Freund hatte einen Dackel - bekannt für den Sturkopf. Ich glaube einfach, jede Rasse hat ihre Eigenarten und Schwierigkeiten. Wir hatten nach den ersten Kommentaren furchtbaren Respekt und Angst, bei Ole was falsch zu machen, gerade weil sie ja Haus und Hof verteidigen, Fremde nicht unbedingt sofort ins Herz schließen etc. Aber bisher läuft alles super, am Anfang viel Besuch, dass die Türklingel sofort mit "da kommt nen Spielkumpel" verbunden wird und wir haben bis jetzt absolut kein Problem. Kinder findet er toll, hält brav Abstand und versucht sein "wildes" Wesen zu bremesen. Ich denke, es liegt viel daran, was der Hund in den ersten Wochen, die ja bekanntlich prägend sind, gelernt und erfahren hat. Nichts desto trotz ist der Appi ein Arbeitstier und will gefordert werden. Aber das ist nicht nur beim Appi so, dass ist auch bei einem Beagle oder Labbi oder was weiß ich so. Ich kenne übrigens mehrere Labbis, die sollten besser von Kindern und allem fern gehalten werden. Lasst euch nicht verrückt machen, eine gute Hundeschule hilft euch in den ersten wichtigen Monaten. - Und zur Beruhigung, unsere TA hat auch erst so in der Art gesprochen, nur nicht so krass. Und hat auch am Anfang sofort gesagt, dass wir uns überlegen sollten, Ole zu kastrieren, gerade bei der Rasse. Ich habe ihr meine Bedenken dazu geäußert und auch gesagt, dass ich im Moment gar keine Veranlassung dazu sehe und er sich erst entwickeln soll. Wenn er wirklich zu dominant wird oder leidet, weil seine Freundin nebenan läufig ist oder alles, was im Weg steht anrammelt und im Haus markiert, dann können wir da gerne drüber sprechen. Das hat sie hingenommen und sagte beim letzten Besuch, dass er sich prächtig entwickelt hätte und wirklich toll wäre, trotz seiner ganzen Pracht zwischen den Hinterbeinen... Hört auf euern Bauch, versucht euch in den Hund zu versetzten und gebt ihm Gelegenheit zu lernen. Bei uns ist zumindest bis jetzt noch nichts eingetreten, was die Pessimisten (schreibt man das so??) prophezeit haben. Wir kämpfen mit den gleichen Problemen wie andere Halter mit gleichen und anderen Rassen...

Und zu der Wurmkur:
Eine Wurmkur hilft nicht für die Zukunft sondern nur in dem Moment, wo man sie gibt. Das heißt, nur weil du heute eine gegeben hast, heißt das nicht, dass dein Hund sich vielleicht morgen wieder "anstecken" könnte. Ob und wie oft man eine Kur gibt, da streiten sich die Geister. Wir machen das nach Gefühl... Wenn wir viel im Wald sind und ich das Gefühl hab, dass was nicht in Ordnung ist, habe ich schon mal kürzere Zeitabstände dazwischen gehabt. Ich habe jetzt schön öfter gelesen, dass man bei einem akuten Befall nochmal einen Kur nachgeben soll, allerdings hab ich mich damit, weil noch nicht in der Situation gewesen, noch nicht wirklich auseinander gesetzt.
Und das Sidney danach müde und geschafft ist, ist ganz normal. Ihr Körper kämpft gegen den Befall aufgrund der Medikamente, ich würde sie beobachten, aber ihr auch die Ruhe gönnen.
Übrigens sollte man immer die Wurmkur wechseln, damit auch wirklich alle Würmer abgetötet werden, denn diese Biester werden immun, wenn man immer das gleiche Mittel gibt. Aber ein guter TA achtet da eigentlich drauf.


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 Betreff des Beitrags: Re: Tierarztbesuch / Wurmkur
BeitragVerfasst: 15. Apr 2013, 15:50 
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Auch wenn es keiner gerne hört, so hat der Tierarzt teilweise recht. Das Problem ist, dass der Appenzeller, wenn er unterfordert ist, seine Unterforderung in Aggression umsetzen kann. Der 6jährige Hund ist nicht der einzige Appenzeller, der wegen des durch Unterforderung aufgetretenen Verhaltensproblems (durch Menschen produziert) eingeschläfert werden musste.

Grundsätzlich sehe ich die Sache aus meinen bisherigen Erfahrungen und den Appenzellern, die ich kenne, so:
Vor allem bei Appenzellern, die vom Bauernhof kommen und rein hobbymäßig unerfahren gezüchtet werden, ist die Chance, dass sie bei Unterforderung massivere Auffälligkeiten entwickeln, wesentlich höher, als Hunde aus der erfahrenen Vereinszucht.

Während der offizielle Züchter des Zuchtverbandes bereits bei der Körung beweisen muss, dass die zur Zucht eingesetzten Hunde auch charakterlich stabil sind. Für mich persönlich nenne ich die Zucht aus verantwortungsvoller Züchterhand "weich gespült". Dieses Weichspülen ist in meinen Augen jedoch unheimlich wichtig - also an alle Züchter, die mitlesen: ich will hier niemanden zu nahe treten oder meine es abfällig :-). Denn nur die wenigsten Appenzeller erhalten wirklich ausreichend Förderung in Form von Hundesport, Rettungshundearbeit oder wenigstens regelmäßiger Arbeit während des Spaziergangs. Die meisten Leute sind zufrieden mit drei bis fünf Monaten Hundeschule und Bällchenwerfen beim Spaziergang.

Dem Hobbyzüchter ist das in den meisten Fällen egal. Erzählen können sie dem verliebten zukünftigen Welpenbesitzer viel. Der Hobbyzüchter züchtet entweder wegen des Geldes oder einfach aus Spaß an der Welpenaufzucht. Aufgrund der mangelnden Ausbildung in der Zucht muss der Deckrüde meistens nur gut aussehen, sollte nicht zu teuer sein und wenn möglich noch in der Nähe. Ob in ihm ein Satansbraten steckt, der Haus und Hof bis aufs Blut verteidigt oder fremde Personen fürchtet wie der Teufel das Weihwasser: das ist den Leuten egal. Durch diese fehlende züchterische Selektion und die natürlichen Anlagen, die ein Appenzeller mit sich bringt, hat man in vielen Fällen ein sehr anstrengendes Fellbündel, in das viel Wissen und Arbeit gesteckt werden muss.

Jene Appenzeller, die ich aus Hobbyzucht kenne, sind alle entsprechend drauf. Das gilt auch für meinen Toby, der ebenfalls vom Bauernhof kommt. Würde ich, um ehrlich zu sein, nicht mehr machen. Mein nächster Welpe kommt vom kompetenten Züchter. Denn durch die enorme Arbeitstriebigkeit die der Hund hat, ist er wesentlich schwieriger zu führen und zu arbeiten, als ein durch eine vernünftige und seriöse Züchterhand gezüchteter Hund. Toby ist ein echtes Multitalent ist und ausgesprochen intelligent (solange er keine langweiligen Tricks lernen muss). Aber das Arbeiten mit ihm kann oft sehr anstrengend sein.

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Gerlinde & Toby

Der Mensch glaubt manchmal, er sei zum Besitzer, zum Herrscher erhoben worden. Das ist ein Irrtum. Er ist nur ein Teil des Ganzen. Seine Aufgabe ist die eines Hüters, eines Verwalters, nicht die des Ausbeuters. Der Mensch hat Verantwortung, nicht Macht. (Onondaga)


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 Betreff des Beitrags: Re: Tierarztbesuch / Wurmkur
BeitragVerfasst: 16. Apr 2013, 07:14 
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Im Prinzip sehe ich es ähnlich wie du Gerlinde, allerdings liegt das Problem nicht nur bei den Appenzellern, sondern auch bei vielen vielen anderen Rassen. Mich stört einfach, dass die Appenzeller alle Pauschal in eine Schiene gedrückt werden. Auch ein Beagle ist kein einfacher Hund, von einem Münsterländer oder einem Ridgeback ganz zu schweigen. Jede Rasse hat ihre Eigenarten, Schwächen und Stärken, aber damit setze ich mich auseinander bevor ich mir einen Hund zulege. Zumindest unterstelle ich das jetzt einfach mal. Die Leute, die das nicht tun, sind mit einem Appi genauso überfordert wie mit einer anderen Rasse.

Zu der "Zuchtstätte", da gebe ich dir voll und ganz Recht. Das würde ich heute vielleicht auch anders machen. Papiere bedeuten nicht nur, dass ich mit dem Hund züchten will, dass habe ich mittlerweile gelernt ;-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Tierarztbesuch / Wurmkur
BeitragVerfasst: 18. Apr 2013, 07:15 
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Guten morgen,
also ich hatte mich vorher durchs Internet gelesen bevor wir uns für einen Appenzeller endschieden haben.
Also ich bin immer noch der Meinung das alles Liebevoll zu Manegen.
Ab Samstag gehen wir in die Hundeschule.
Und ich denke ein gut erzogener Hund macht schon sehr viel aus.
Wir werden es dem TA beweisen ( auch ein erst Hund darf ein Appenzeller sein!)


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 Betreff des Beitrags: Re: Tierarztbesuch / Wurmkur
BeitragVerfasst: 18. Apr 2013, 12:29 
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Eurobaby, klar darf auch ein Ersthund ein Appenzeller sein. Aber was du im Internet liest, entspricht in vielen Fällen nicht dem Wesen der Appenzeller vom Bauernhof, da hier sehr bei der Deckung der Hünding oft nicht auf das Wesen der verpaarten Hunde geachtet wird. Und aus diesem Grund ist es unheimich wichtig, einen wirklich guten Trainer zu finden, der von dieser Rasse auch Ahnung hat. Du kannst einen Appenzeller nicht mit einem Labrador oder Golden Retriever aus Familienzucht vergleichen.

Toby wurde immer liebevoll erzogen - aber mit entsprechender Konsequenz und auch schon mal mit schärferer Stimme. Wichtig ist bei dieser Rasse einfach, dass man bereits beim Welpen konsequent mit der Erziehung beginnt und entsprechende Grenzen setzt. Nur so bekommt der Hund die benötigte Sicherheit und lernt, wer das Sagen hat.

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 Betreff des Beitrags: Re: Tierarztbesuch / Wurmkur
BeitragVerfasst: 18. Apr 2013, 13:08 
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Wie seit ihr denn jetzt mit eurer Wurmkur verblieben, habt ihr mit dem TA gesprochen bzw. noch mal eine Kur danach gegeben??


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 Betreff des Beitrags: Re: Tierarztbesuch / Wurmkur
BeitragVerfasst: 19. Apr 2013, 23:49 
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Hallo,

obwohl wir immer noch keinen eigenen Hund haben, melde ich mich einfach mal zu Wort.

Als meine Eltern ihren ersten Hund holten, einen Schäferhund-Dobermann-Mix und dann auch noch ein Rüde und auch als Ersthund, hat der Tierarzt damals auch gesagt, das wäre eine "tickende Zeitbombe". Der Hund war lammfromm, wir Kinder konnten alles mit ihm machen, er hat nie irgendjemand was zuleid getan - und da gab es außer den "Schäferhunde-Plätzen" noch keine Hundeschule. Der Hund wurde in der Familie gehalten, war einfach nur Famiienhund und hat nie eine Hundeschule gesehen.

ich finde es einfach nur schade, wenn der Appenzeller von vornherein als schwierig eingestuft wird. ich kenne die Rasse, und ich kenne auch viele Hunde anderer Rassen. Jede Rasse hat so seine Eigenheiten, ist klar. Ein Fremder darf einem Appenzeller nicht einfach um den Hals fallen, aber viele andere Rassen wollen das auch nicht. Eine frühere Nachbarin hatte mal eine Golden Retriever-Hündin, die Hündin bellte fast den ganzen Tag. Jetzt hat sie einen Collie-Retriever-Mix. Und auch diese Hündin bellt ständig, obwohl immer jemand zu Hause ist und sich mit ihr beschäftigt. Aber - der Hund bellt - es kommt ein Leckerlie - der Hund hat seine Belohnung. Und so geht es den ganzen Tag.

Also das Umfeld und die Haltung des Hundes ist genauso wichtig, wie die Zuchtstätte. Auch ein aus einer guten Zuchtstätte stammender Hund kann bei dem späteren Halter total verdorben werden.

Und ein Appenzeller lässt sich schon auch als Familienhund halten, er muss nicht von morgens bis abends beschäftigt werden. Man kann einen Hund, wie auch Kinder auch, "über"-beschäftigen.

Eine bekannte Appenzeller-Züchterin sagte mal in einem Fernsehbericht: "Was habe die Appenzeller früher gemacht? Sie haben morgens das Vieh auf die Weide getrieben und abends wieder in Stall - das war die ganze Arbeit."

Viele Grüße

Rita

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Michaela :app.smilie_tier5.gif:


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 Betreff des Beitrags: Re: Tierarztbesuch / Wurmkur
BeitragVerfasst: 20. Apr 2013, 18:10 
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Hi,
Der meinung bin ich auch Rocco.
Wir waren ja heute in der Hunde Schule und Sid hat sich super gut gemacht keine Angst gehabt, musste eher mal schmunzeln wie sie mit den anderen Hunden gespielt hatte.
Der ein oder andere meinte was und der Hund ist erst 10 Wochen alt *g*
Die Trainerin meinte auch Sidney braucht eine Harte Hand von anfang an.
Am Dienstag wird sie bei uns zuhause für ca. 1-2 Stunden vorbei schauen und uns Tipps und Trick geben. Bin schon sehr gespannt.

Nochmal zu den Würmern hatte beim TA angerufen und die helferin meinte das wäre normal und wir sollen in 2 Wochen nochmal vorbei kommen zum Wiegen und dann bekommt sie noch eine Kur.
Hoffe damit hat es sich getahn.

LG Linda


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 Betreff des Beitrags: Re: Tierarztbesuch / Wurmkur
BeitragVerfasst: 20. Apr 2013, 18:36 
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Linda, mit einer harten Hand wirst du beim Appenzeller nicht weit kommen. Der Appenzeller benötigt Konsequenz und keine harte Hand. Also Vorsicht bei der Trainerwahl! Mit harter Hand kannst du dir ziemliche Probleme ins Haus holen.

@Rocco - darum ging es ja auch: wenn ein Appenzeller in falsche und unerfahrene Hände kommt, dann kann er richtig zum Problem werden. Und ein Appenzeller, der morgens und abends die Kühe aus dem Stall und wieder hinein treibt, arbeitet zweimal am Tag ausgiebig. Und zwar körperlich und kopfmäßig. Man beschäftigt seinen Hund ja nicht den ganzen Tag. Aber mindestens einmal am Tag sollte er ausgiebig gearbeitet werden. Ungefähr eine halbe Stunde intensive Kopf- und Sucharbeit können ihn gut auslasten. Und dann über den Tag verteilt auf jeden Fall zwei bis drei mal 10 bis 15 Minuten.

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