Appenzeller Sennenhunde und alle anderen bellenden 4-Beiner

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 Betreff des Beitrags: Beschreibung des Schilt
BeitragVerfasst: 25. Nov 2010, 15:51 
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Beschreibung erstellt von Appiherz, Züchterin der Brünggberghunde, Schweiz:

Die Schweiz besitzt neben den bereits bekannten Rassen noch einheimische naturverbundene Hunde, die uns interessieren müssen und die nicht weiter vernachlässigt werden dürfen, weil sie sich seit über 100 Jahren in ihrer ursprünglichen, typischen, uralten Naturform erhalten haben.

Der Schilt ist von der FCI nicht als Rasse anerkannt, gehört aber zu den Treibhunden und ist der Vorfahre des Appenzeller Sennenhundes, genauer gesagt, ein Ur-Appenzeller, es wurden etliche Schilte anfangs 1900 für die Reinzucht der Appenzeller Sennenhunde eingesetzt. Selbst kam der Schilt nie in die engere Wahl um gezielt gezüchtet zu werden.

Eine bemerkenswerte Eigenschaft des Schilt ist, dass er in der Regel nicht jagt; Wild und Fährten interessieren ihn nicht, obschon es ihm nicht an Nase fehlt. Ausnahmen gibt es natürlich auch hier.
Diese Hunde haben vorzügliche Eigenschaften und leisten gute Dienste, sie sind vielseitige Gebrauchshunde.
Er besitzt eine schnelle Auffassungsgabe, er hat einen guten Beobachtungssinn, gute Treibeigenschaften, er ist treu, einfühlsam, verschmust und auch ein guter Wachhund, er ist Kinderlieb, ein Familienhund und gut zu Erziehen und was in der heutigen Zeit wichtig ist, sie sind umwelttauglich. Einen weiteren Vorteil sehe ich im etwas ruhigeren Temperament, verglichen mit dem Appenzeller Sennenhund.

Früher war man der Meinung, dass ein Hofhund unbedingt schwarz sein soll. Denn kommt der Dieb am hellen Tage, flösst ihm seine dunkle Gestalt grössere Furcht ein; kommt er bei Dunkelheit, verschmilzt diese mit dem Schatten der Nacht, so dass der Hund unbemerkt die im Hinterhalt Lauernden überfallen kann.
Der Schilt eine alte Form, die zwar ihres unscheinbaren Äusseren wegen kaum zum Spekulationsobjekt für Züchter werden wird, soll nicht durch weitere Bastardierung untergehen, sondern zur typisch sich vererbenden Unterart des heutigen Appenzeller Sennenhundes empor gebracht werden.

Die Schilte haben einen eher tonnenförmigen Körperbau, der Bauch ist nicht aufgezogen. Sie sehen weniger elegant aus, verglichen mit dem heutigen Appenzeller Sennenhund.

Wenige Schiltexemplare haben sich bis heute auf abgelegenen Höfen, hauptsächlich im Appenzellerland, angrenzendem St. Galler Rheintal und Bündnerland in seiner ursprünglichen Form erhalten.

Sein äusseres Erscheinungsbild:
Die Grundfarbe ist weiss, mit grossen schwarzen Platten über den Körper verteilt, oder mit schwarzem Mantel. (Mantelschilt)
- Der Kopf dreieckig und ausschliesslich dreifarbig, schwarz mit weissen
Abzeichen und braunen Backen sowie Vieräugelflecken, mit pfiffigem
Gesichtsausdruck.

* Die Ohren dreieckig, hängend, nach vorne gestellt und an den Backen anliegend.
* Er ist mittelgross, harmonisch gebaut, kräftiger Körperbau.
* Das Haarkleid ist dicht und fest mit dichter Unterwolle, richtiges Stockhaar
* Die Gliedmassen kräftig, gerade mit guter Winkelung
* Die Rute ist hoch angesetzt, kräftig, dicht behaart, an der Unterseite etwas länger.

In der Bewegung gerollt, meist offen gerollt, getragen..


Fehler:

* blaues Auge, Birkauge
* hänge Rute, Knickrute
* langhaarig oder rauhhaarig
* fehlende Dreifarbigkeit des Kopfes



____________________
Ich liebe Appenzeller mit Stil und Charakter, ob zweibeinig, vierbeinig, räss, fett oder flüssig!


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