Appenzeller Sennenhunde und alle anderen bellenden 4-Beiner

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 Betreff des Beitrags: Entlebucher Schilt?
BeitragVerfasst: 4. Jan 2013, 13:43 
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hat jemand schon mal einen entlebucher schilt gesehen? gibt es sie noch? kann schilt nur von 2 schilt-elternteilen entstehen oder kann einer auch einfach nur träger sein?
dieser gedanke lässt mich einfach nicht los - es wäre toll zu meinem "normalen" entlebucher auch einen schilt zu haben. bitte schreibt, falls ihr etwas wisst oder hört...

lg aus graz
daniela und diego


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BeitragVerfasst: 4. Jan 2013, 14:57 
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Nichts genaues weis man net, aber hier mal ein paar Auszüge zum Schilt:

Der Schilt oder Plattenhund

Der Schilt ist von der FCI nicht als Rasse anerkannt, gehört aber zu den Treibhunden und ist der Vorfahre des Appenzeller Sennenhundes, genauer gesagt, ein Ur-Appenzeller, es wurden etliche Schilte anfangs 1900 für die Reinzucht der Appenzeller Sennenhunde eingesetzt. Selbst kam der Schilt nie in die engere Wahl um gezielt gezüchtet zu werden.

In kleinen Schritten fördern wir unsere Blutlinien und nutzen unsere Erfahrung, um die Substanz des Schilts zu fördern und stetig zu verbessern. Die Nachzucht wird behutsam und kritisch ausgewählt. Nur so ist es möglich, eine kontinuierliche Verbesserung und Stabilisierung der Zucht zu gewährleisten, weil die natürlichen Eigenschaften der Schilthunde im Vordergrund stehen und nicht die irrsinnigen Schönheitsvorstellungen der Menschen! Es werden also nur Rüden und Hündinnen in der Zucht verwendet, die den hohen Anforderungen des VGAS in Gesundheit und Wesen erfüllen.

Eine bemerkenswerte Eigenschaft des Schilt ist, dass er in der Regel nicht jagt; Wild und Fährten interessieren ihn nicht, obschon es ihm nicht an Nase fehlt. Ausnahmen gibt es natürlich auch hier. Diese Hunde haben vorzügliche Eigenschaften und leisten gute Dienste, sie sind vielseitige Gebrauchshunde. Er besitzt eine schnelle Auffassungsgabe, er hat einen guten Beobachtungssinn, gute Treibeigenschaften, er ist treu, einfühlsam, verschmust und auch ein guter Wachhund, er ist Kinderlieb, ein Familienhund und gut zu Erziehen und was in der heutigen Zeit wichtig ist, sie sind umwelttauglich. Einen weiteren Vorteil sehe ich im etwas ruhigeren Temperament, verglichen mit dem Appenzeller Sennenhund.

Früher, wie vielleicht auch heute noch, war man der Meinung, dass ein Hofhund unbedingt schwarz sein soll. Denn kommt der Dieb am hellen Tage, flösst ihm seine dunkle Gestalt grössere Furcht ein; kommt er bei Dunkelheit, verschmilzt diese mit dem Schatten der Nacht, so dass der Hund unbemerkt die im Hinterhalt Lauernden überfallen kann.
Der Schilt eine alte Form, die zwar ihres unscheinbaren Äusseren wegen kaum zum Spekulationsobjekt für Züchter werden wird, soll nicht durch weitere Bastardierung untergehen, sondern sich zur typisch vererbenden Rasse entwickeln.

Die heutigen Appenzeller Sennenhunde haben viele Vorfahren die „Schilte“ waren. Aus diesen und anderen schon sehr typischen Hunden ist der Appenzeller Sennenhund so wie er heute gezüchtet wird hervorgegangen.

Nachzulesen auf der Seite: http://www.ig-appenzeller-sennenhund.ch/5394.html

Ob der Schilt auch zur Züchtung des Entlebuchers genutzt wurde ist mir net Bekannt.

Der Entlebucher:

Die Geschichte des Entlebuchers ist erst seit etwa 1889 nachvollziehbar, sein Ursprung wird in den italienischen Molossern vermutet. Daher wird der Entlebucher zusammen mit den anderen Schweizer Hunden in der FCI-Gruppe 2 geführt, zu der beispielsweise auch Bernhardiner, Dogge, Dobermann, Hovawart und Leonberger zählen. Alle diese Rassen gehören zu den sog. "Molossoiden", die sich durch Knochenstärke und massiven Körperbau auszeichnen. Als Ursprungsland des Entlebuchers ist jedoch die Schweiz anzusehen, wo diese von Bergbauern für die Bewachung des Hofes sowie zum Treiben und Hüten eingesetzt wurden. Verbreitet waren diese Hunde im Emmental und im benachbarten Entlebuch (Kanton Luzern), von dem sie auch ihren Namen erhielten. Nachdem die Rasse 1924 scheinbar ausgestorben war, wurde ein Verein zur Rettung dieser Hunde gegründet und mit Müh und Not wurden die letzten Vertreter dieser Rasse gefunden und die Reinzucht begonnen. Wir sollten daher dankbar sein, dass diese liebenswerte Rasse heute noch existiert und immer mehr Liebhaber findet.

So hoffe das es etwas zur Entwirrung beiträgt. Ich sehe das so , wenn ichs lese, das nur der Appenzeller als vorfahren den Schilt hat. Alles andere ist dann wohl eher eine Kreuzung der besonderen Art.

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Herzliche grüsse

Tom, Mechthild und Maja

Gefährlich ist´s den Leu zu wecken, verderblich ist des Tigers Zahn, jedoch der schrecklichste der Schrecken, das ist der Mensch in seinem Wahn.
( Friedrich Schiller)


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BeitragVerfasst: 4. Jan 2013, 15:46 
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Daniela, zu diesem Thema kann dir Doris Meier am besten Auskunft geben. Sie züchtet ja neben dem Appenzeller auch den Schilt. Ob nun der Schilt der Vorfahr von Appenzeller und Entlebucher ist, weiß ich nicht.

Doris Meier kannst du über ihre Website kontaktieren:

http://www.appenzeller-sennenhunde.ch/

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BeitragVerfasst: 5. Jan 2013, 16:27 
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Doris Meier hat auf ihrer Homepage bei der Beschreibung des Schilts ganz unten auch Bilder von "Schilt oder Plattenhunden bei den anderen Sennenhundrassen", dabei auch ein Bild eines kleinen Entlebucher Schilts. Und ich glaub ich hab bei uns in der Gegend auch schon mal einen gesehen, nur leider keine Auskunft dazu bekommen. Es war zumindest ein Schilt mit hängender Rute und eindeutigem Entlebucher-Gesicht. Es hat sie gegeben, nur ob es sie heute noch gibt...
Vor kurzem hat eine Berner-Züchterin in Österreich Fotos von havannabraunen dreifärbigen Bernern auf ihre Homepage gestellt - es gibt die Farbvielfalt also bis heute, nur scheinbar sehr verborgen, weil nicht erlaubt...


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BeitragVerfasst: 5. Jan 2013, 21:58 
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Wie es bei den Bernern ist, weiß ich überhaupt nicht. Ich bin jedoch vorsichtig, wenn die Leute plötzlich mit havannabraunen Bernern werben und sie es als etwas Besonderes vorstellen. Das Problem gibt es ja bereits bei den roten Appenzellern, die angeblich eine Besonderheit sind; im Prinzip jedoch nur einen, laut züchterischem Maßstab, Gendeffekt und dadurch eben das Schwarz nicht vererben :-)

Was die Farbvielfalt anbelangt: es gibt einen Zuchtstandard, auf den sich die entsprechenden Züchter irgendwann einmal geeinigt haben. Den braunen Appenzeller gab es bereits immer schon. Ob es auch braune Berner mal gegeben hat?????

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BeitragVerfasst: 7. Jan 2013, 19:47 
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mh,die roten appis, fehlt halt das ganze schwarz
aber ihre nachkommen sollen wohl komplett tricolor sein
ob es stimmt??weiß nicht

Web Page Name

die haben ja sogar rote gss

und guckt man sich dann mal bei googel berner sennen bilder an,sieht man auch bei manchen das die nicht pech schwarzes fell haben sondern schon ehr braunes

habe das noch gefunden

"Havannabrauner Entlebucher

Sensation – ein Havannabrauner Entlebucher Sennenhund ist geboren.

Oma dieses Welpen ist unsere erste Entle Hündin Chagall von Werthenstein, geb. 1992. Chagall hat die so erfolgreiche und bekannte Tochter Asta von den Gänsewiesen geboren, die 11 Championate, Weltsieger, Europasieger und Veteranensieger einstreifte."

so,dann habe ich gerade gelesen das es auch beagel gibt die nur 2 farbig sind
obwohl ich sie nur 3 farbig kenne

"Beagle im Hunderassen-Steckbrief:



Name: Beagle
Herkunft: Vermutlich Kleinasien, Griechenland
Patronat: Großbritannien
Widerristhöhe: Zwischen 33 und 40 cm
Gewicht: Zwischen 10 und 18 kg
Fellfarben: Zweifarbig braun/weiß, rot-weiß, zitronengelb-weiß oder dreifarbig schwarz/braun/weiß
Besondere Merkmale:

- robust und kompakt
- ausgeprägter Stop
- kurze, muskulöse Beine
- fröhliche, hoch getragene Rute
FCI-Klassifikation - Gruppe 6: Laufhunde, Schweißhunde und verwandte Rassen
- Sektion 1.3: Kleine Laufhunde
Durchschnittliche Lebenserwartung 12 Jahre"

also alles ist möglich :D


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BeitragVerfasst: 7. Jan 2013, 20:07 
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Ich denke, dass bei gefleckten Hunden wie dem Beagle oder auch dem Jack Russel eine durchgängig gleiche Färbung der Flecken einfach nicht erreichbar ist und so wurden Kompromisse eingegangen.

Und vom Zuchtziel abweichende Färbungen und andere Abweichungen wird es immer geben. Nur sollte man mit diesen Hunden dann nicht weiterzüchten :-)

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BeitragVerfasst: 8. Jan 2013, 07:13 
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Also ich kenne auch einen zweifarbigen Beagle, wohnt genau gegenüber, ist auch tatsächlich einer, nicht nur auf dem Papier sondern in seinen vollen typischen Eigenschaften :D und halt nur zweifarbig....


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